Junior Robotik-Camp im Herbst 2025 an der TU Hamburg
Erneut hat das Robotik-Camp an der TU Hamburg stattgefunden. Beim Junior Robotik-Camp kamen rund 83 Schülerinnen und Schüler am 15. und 16. November 2025 nicht nur aus dem Umkreis von Hamburg, sondern auch aus dem gesamten nördlichen Bundesgebiet. Schülerinnen und Schüler der Grund- und Mittelstufe konstruierten und programmierten gemeinsam ein Wochenende lang verschiedene Roboter. Die Kinder wurden ihren Vorkenntnissen entsprechend in die unten beschriebenen Module eingeteilt. Es gab eine große Bandbreite an Möglichkeiten der Programmierung. Für Anfänger bis hin zu erfahrenen Programmierern hatten wir das passende Modul.
Grundlagen der Programmierung mit LEGO Robotern
In den drei Kursen "Grundlagen der Programmierung mit LEGO Robotern" wurden mit drei unterschiedlichen Robotertypen die ersten Konzepte in der Programmierung vermittelt. Mit dem Roboter RINO konnten die Teilnehmer ihren eigenen Roboter designen, kreativ werden und dann dem Roboter Leben einhauchen. Die benötigten Grundlagen in der Struktur wurden gelehrt und so konnten die Roboter Hindernisse umfahren, einen Parcours durchfahren und sich im Raum bewegen. In den weiteren Kursen wurde mit dem EV3-Roboter und dem Roboter SPIKE Prime programmiert. Mit Sensoren ausgestattet haben auch diese Roboter unterschiedliche Challenges bewältigt.
Imperative Programmierung mit LEGO Mindstorms
Dieses Modul richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Vorkenntnissen in der grafischen Programmierung. Ihnen wurde in diesem Modul die Programmiersprache NXC mit den LEGO NXT Roboter nähergebracht. Die Programmiersprache NXC („Not Exactly C“) ist eine an C angelehnte Programmiersprache, bei der die wichtigen Strukturen für den NXT vorgegeben sind. Mit Reflexions-Lichttastern und Drucksensoren konnten Sie nach kurzer Zeit mit Ihrem Roboter einen Linienverfolgungs-Parcours bewältigen.
Micro:bit mit MakeCode
In einem weiteren grafischen Kurs wurde der Einplatinencomputer micro:bit mithilfe von MakeCode programmiert, wodurch eine 5x5 LED-Matrix durch zwei Knöpfe gesteuert werden konnte. Hierdurch wurden Spiele und andere kreative Ideen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen realisiert.
Micro:bit mit Python
In diesem Kurs wurde der micro:bit nicht grafisch programmiert, sondern mit der Programmiersprache Python. Durch die vielseitigen Möglichkeiten in Python, konnten nicht nur vorhandene Ideen verwirklicht werden, sondern auch neu erdacht, ausgetüftelt und umgesetzt werden.
Austausch mit Studierenden der TU Hamburg
Während der gemeinsamen Mahlzeiten konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Modulen austauschen und aufgrund der räumlichen Nähe einen kurzen Einblick in die Projekte ihrer Mitstreiter gewinnen. Bei dem täglichen Spaziergang nach dem Mittagessen wurde der Campus der TUHH erkundet.
Zum Abschluss fand im großen Hörsaal, dem Audimax 1, eine Abschlussveranstaltung statt. In dieser konnten die Eltern durch Kursvorträge der einzelnen Gruppen und einer Fotoshow einen Einblick in die Kursarbeit bekommen.


















