Senior Robotik-Camp im Frühjahr 2026 an der TU Hamburg
Am 27. und 28. Juli 2026 öffnete die TU Hamburg ihre Türen für das Senior Robotik-Camp, an dem 23 Schülerinnen und Schüler der 7. bis 13. Klasse teilnahmen. Trotz der anhaltenden Hitzewelle gelang es, das Camp wie geplant durchzuführen. Um die Teilnehmenden zu schonen, wurde die tägliche Endzeit jedoch von 18:00 auf 16:30 Uhr verkürzt.
Das Camp bot ein anspruchsvolles Programm für technikbegeisterte Jugendliche, die ihr Wissen in den Bereichen Programmierung und 3D-Druck vertiefen wollten.
Zur Auswahl standen folgende Kurse:
EV3 mit Python
Im Kurs "EV3-Roboter mit Python" nutzten die Teilnehmenden die Programmiersprache Python und den LEGO EV3 Roboter, um ihre Kreativität zu entfalten. Nach dem Zusammenbau des Roboters setzten sie ihre vorhandenen Programmierkenntnisse ein, um sich mit den Besonderheiten von Python vertraut zu machen. Anschließend programmierten sie den Roboter so, dass er unterschiedlichste Aufgaben bewältigen konnte. Hierbei kam es am Ende zu einem krönenden Abschluss, in dem sich die Roboter von einer Arenafläche schieben mussten.
Build Your Own Controller
Im Kurs "Build Your Own Controller" hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, einen eigenen Controller mit dem Mikrocontroller micro:bit und elektrotechnischen Bauteilen zu bauen. Der selbstgebaute Controller wurde mit Joysticks, Buttons, einem Lagesensor und anderen Bauteilen ausgestattet. In der Programmiersprache Python wurde der micro:bit programmiert, um Eingaben auszulesen, zu verarbeiten und an den Computer zu senden. Die selbstgebauten Controller wurden sowohl an bestehenden, als auch an eigens programmierten Spielen getestet und optimiert.
Konstruktion und Druck von 3D-Modellen
Im Kurs "Konstruktion und Druck von 3D-Modellen" lernten die Teilnehmenden die Grundlagen der 3D-Konstruktion und des 3D-Drucks. Mithilfe der CAD-Software "Autodesk Inventor" entwarfen sie verschiedene Objekte, die dann mit einer Slicer-Software für den 3D-Druck vorbereitet wurden. Die einfachen Konstruktionen entwickelten sich im Verlauf des Robotik-Camps zu komplexeren Objekten. Im Anschluss an das Konstruieren der Objekte konnten die Bauteile direkt auf den 3D-Druckern vor Ort ausgedruckt werden.
Das Camp bot intensive Arbeitsphasen sowie Raum für Austausch und kreative Lösungsansätze. Wie in den Vorjahren zeigten die Jugendlichen großes Engagement und Kreativität. Am Ende hatten alle nicht nur technische Fähigkeiten, sondern auch neue Ideen für eigene Projekte mitgenommen.































