Robotik- und Technikkurse an der TU Hamburg
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Junior Robotik-Camp im Frühjahr 2026 an der TU Hamburg

Am 13. und 14. Juli 2026 fand an der TU Hamburg das Junior Robotik-Camp statt. Rund 72 Schülerinnen und Schüler der 4. bis 8. Klasse reisten aus Hamburg und Umgebung an, um ein Wochenende lang in die Welt der Robotik und Programmierung einzutauchen. Die Teilnehmenden wurden nach ihren Vorkenntnissen in verschiedene Module eingeteilt, sodass für jeden – von Anfängern bis zu kleinen Programmierprofis – das passende Angebot dabei war.

Zur Auswahl standen folgende Kurse:

Grundlagen der Programmierung mit LEGO Robotern

In den zwei Kursen "Grundlagen der Programmierung mit LEGO Robotern" wurden mit zwei unterschiedlichen Robotertypen die ersten Konzepte in der Programmierung vermittelt. Mit dem Roboter Spike Prime konnten die Teilnehmer ihren eigenen Roboter designen, kreativ werden und dann den Roboter zum Leben erwecken. Die benötigten Grundlagen in der Struktur wurden erklärt und so konnten die Roboter Hindernisse umfahren, einen Parcours durchfahren und sich im Raum bewegen. In dem weiteren Kurs wurde mit dem EV3-Roboter programmiert. Mit Sensoren ausgestattet haben auch diese Roboter unterschiedliche Challenges bewältigt.

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Imperative Programmierung mit LEGO Mindstorms

Dieses Modul richtet sich an Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Vorkenntnissen in der grafischen Programmierung. Ihnen wurde in diesem Modul die Programmiersprache NXC mit den LEGO NXT Roboter nähergebracht. Die Programmiersprache NXC („Not Exactly C“) ist eine an C angelehnte Programmiersprache, bei der die wichtigen Strukturen für den NXT vorgegeben sind. Mit Reflexions-Lichttastern und Drucksensoren konnten Sie nach kurzer Zeit mit ihrem Roboter einen Linienverfolgungs-Parcours bewältigen.

Micro:bit mit MakeCode

In einem weiteren grafischen Kurs wurde der Einplatinencomputer micro:bit mithilfe von MakeCode programmiert, wodurch eine 5x5 LED-Matrix durch zwei Knöpfe gesteuert werden konnte. Hierdurch wurden Spiele und andere kreative Ideen der Teilnehmer und Teilnehmerinnen realisiert.

Micro:bit mit Python

In diesem Kurs wurde der micro:bit nicht grafisch programmiert, sondern mit der Programmiersprache Python. Durch die vielseitigen Möglichkeiten in Python, konnten nicht nur vorhandene Ideen verwirklicht werden, sondern auch neu erdacht, ausgetüftelt und umgesetzt werden.

 

Während der gemeinsamen Mahlzeiten konnten sich die Schülerinnen und Schüler aus den unterschiedlichen Modulen austauschen und aufgrund der räumlichen Nähe einen kurzen Einblick in die Projekte ihrer Mitstreiter gewinnen. Bei dem täglichen Spaziergang nach dem Mittagessen wurde der Campus der TUHH erkundet.
Zum Abschluss fand im großen Hörsaal, dem Audimax 1, eine Abschlussveranstaltung statt. In dieser konnten die Eltern durch Kursvorträge der einzelnen Gruppen und einer Fotoshow einen Einblick in die Kursarbeit bekommen.
Wie in den Vorjahren stand das praktische Erleben im Mittelpunkt: Die Kinder bauten Roboter, testeten ihre Programme und lösten gemeinsam knifflige Aufgaben. Die Atmosphäre war von Begeisterung und Teamgeist geprägt. Am Ende des Wochenendes nahmen alle nicht nur neue Kenntnisse, sondern auch viele inspirierende Ideen mit nach Hause.